FrühlingsErwachen No.1 - Senior Karoshi und Karlsson

Feiner Deutscher Punk-Rock!

Beginn: Fr., 29.03.2019 20:00 Uhr
Ende: Fr., 29.03.2019 23:59 Uhr

Senior Karoshi und Karlsson

Bandinfo:
Karōshi (jap. 過労死, Tod durch Überarbeiten)
Er ist nicht mehr der Jüngste, irgendwie enttäuscht von allem, meistens müde und körperlich längst nicht mehr unversehrt. Jugendlich bleiben hat nicht funktioniert, erwachsen werden läuft aber auch nicht so richtig. Señor Karōshi hat schon alles gesehen und immer noch nichts gelernt. Wenn man das Glück schon tausendmal gefunden und als Pfusch entlarvt hat, macht das ewige Gesuche doch auch keinen Spaß mehr… lieber einfach hinsetzen und laufen lassen. Was für ein befreiender Zustand!
Señor K. machen gleichsam rauen wie eingängigen 3-Mann-(Post)Punk, Noise-Melody… Hard… Alternative… ach weiß der Deiwel!! Gitarre, Bass, Schlagzeug und los! Dazu angemessen geistreiche Texte über den Wahnsinn des zivilisierten Lebens, der uns Tag für Tag viel zu früh verschwitzt und mit Rückenschmerzen aus dem Schlaf klingelt und eigentlich bloß auf den Abend hoffen lässt. Und den wir uns selbst ausgedacht haben. Na bravo! Señor K. sind: Pal, Jaeger, Jan
Achtung, Reklame:
Señor Karōshi gibt es seit Ende 2013. Wir haben die erste 7“ im Dezember auf eigene Kappe und im Nachhinein vielleicht etwas zu hastig veröffentlicht. Dennoch (oder gerade deswegen) waren die Reaktionen für uns überwältigend. Es folgten überschwängliche Online-Rezensionen, ein Samplerbeitrag im Ox Magazin, Interviews und Features in diversen Zines und Radiostreams etc. 2014 spielten wir deutschlandweit mehr als 20 Auftritte, u.a. mit Torche, Captain Planet, Love A, Freiburg und einigen mehr. Die LP war bereits in Planung und die Aufnahmen sollten bald beginnen. Kurz darauf wurde der Karoshizug allerdings durch persönliche Umstände unsanft ausgebremst...
Dennoch haben wir in der Folge unter anderem tolle Bands wie Pascow, Matula, KMPFSPRT, Adam Angst, Disco Oslo und Koeter auf der Bühne kennenlernen können und die LP „...oder deswegen“ beim Dreamteam unseres Vertrauens, Boris Thome und Robert Whiteley (u.A. Love A) aufgenommen. Zwei der Songs wurden im Sommer 2016 auf einer Split-7“ (mit der Band „außer ich“) über das Label Tumbleweed Records ausgekoppelt und durch Broken Silence vertrieben. Mit neuem Drummer und Label im Rücken geht die Fahrt nun da weiter, wo sie 2015 so abrupt verlangsamt wurde! Die LP „...oder deswegen“ wird im Februar 2019 bei Disentertainment Records erscheinen.

Karlsson:
Wann hat das angefangen? Das mit dem Hass, das mit der Bitterkeit an jedem verdammten Tag? Nein, hinter KARLSSON steckt nicht nur die bekannte Romanfigur von Astrid Lindgren, sondern auch eine vierköpfige Indie-Rock-Band aus Köln. Während der Kinderbuch-Charakter häufig als selbstsüchtig, egoistisch und rechthaberisch wahrgenommen wird, versucht die Band KARLSSON das Gegenteil zu sein. Kilian (Gesang, Bass), Tobi (Gitarre, Gesang), Marius (Gitarre) und Lukas (Schlagzeug) sind eher die netten Jungs von Nebenan. Sympathisch, weltoffen und bis in die Haarspitzen motiviert.

In guter alter DIY-Manier haben sie Ihr Debütalbum „Rauhfaseridyll“ gemeinsam mit ihrem Freund Uwe in dessen Studio aufgenommen und produziert. 12 Songs zwischen Indie-Rock und Emo-Punk, zwischen Captain Planet und Matula, zwischen Alltagsstress und Hass. Hass auf all die Deppen, die sich nun unter dem Deckmantel der Unzufriedenheit sammeln und die erschreckend unbehelligt ihre Polemik in die Gesellschaft spucken können. KARLSSON versuchen den Themen, die ihnen ganz ungewollt aufgezwungen werden mit lauten Gitarren und einer entwaffnenden Authentizität zu begegnen. Wie soll man mit Mitte 20 damit klarkommen, dass diese Welt gerade gefühlt komplett gegen die Wand gefahren wird? Mal von den ganzen Selbstzweifeln, ob sich all die Mühen im Leben irgendwann lohnen werden ganz abgesehen.

„Jetzt bin ich Mitte Zwanzig, mein Ego hat mich gefangen und mein Leben in der Krise, zwischen roten Zahlen und Selbstmitleid.“

KARLSSON erfinden das Rad mit „Rauhfaseridyll“ nicht neu. Aber wir können beruhigt aufatmen, denn das wollen sie gar nicht. Die vier Musiker nutzen ihre Musik als Ventil, den gesellschaftlichen Druck abzulassen. Dafür spielen sie Konzerte, wenn es sein muss auch vor 5 Zuschauern und 500 Kilometer von zu Hause entfernt. Warum? Weil es die Flucht aus dem Alltag bedeutet. Nein, weil es noch viel mehr bedeutet, nämlich alles.

„ Es gibt viel zu sehen auf dieser Welt, viel zu erleben, wenn man es will. Ich hab’ viel zu lang’ im Keller rum gesessen nur schwarz und grau gemalt aber es wird einem auch nicht leicht gemacht...“

 

Einlass 19.30. Beginn ca. 21.00h

Tagesmitgliedschaft KultUrScheune (statt Eintritt): 10 Euro

Ort: Weingut Staffelter Hof und KultUrScheune Kröv